Archiv der Kategorie 'Antifaschismus'

18. Oktober 2012 – Saarbrücken // Einweihung des Max – Braun – Platzes

Am 18. Oktober 2012 soll in Saarbrücken ein Platz nach dem saarländischen Antifaschisten Max Braun benannt werden, der im Zuge der Saarabstimmung 1935 gegen den Anschluss
des Saarlandes an Deutschland kämpfte. Max Braun war in der politischen Landschaft des Saarlandes eine Ausnahmeerscheinung, da er für eine unbedingte Aussöhnung mit Frankreich eintrat und den deutschen Nationalismus und Militarismus verabscheute. Nachdem 90% der Saarländerinnen und Saarländer am 13. Januar 1935 nicht trotz, sondern wegen Hitler für den Anschluss des Saarlandes an Deutschland stimmte, floh Max Braun zunächst nach Frankreich, später nach England. Für Braun war die Solidarität mit der bedrohten jüdischen Minderheit ein Bestandteil seiner politischen und publizistischen Praxis.
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Schifferstadt // „Erneut zahlreiche neonazistische Propaganda im Stadtgebiet aufgetaucht!“

Am heutigen Dienstagmorgen entdeckten Antifaschist_innen im gesamten Stadtgebiet zahlreiche Nazipropaganda in Form von Aufklebern, Plakaten und Sprühereien!

Bilder:

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„NPD-Pfalztreffen” in Pirmasens // Hintergrundartikel zum Organisator Sascha Wagner

Für Samstag, den 13. Oktober, plant die NPD ein selbsternanntes „Pfalztreffen” in Pirmasens. Neben Redebeiträgen von Markus Walter (NPD-Stadtratsmitglied in Pirmasens), Safet Babic (stellvertretender Landesvorsitzender NPD-RLP), Dr. Olav Torheim (Norwegen) und Ricarda Riefling (Mitglied im NPD-Parteivorstand) sollen eine Reihe von RechtsRock-Bands auftreten. Angekündigt sind die Bands Legion Condor, Aufbruch, N’Socialist Soundsystem, Infestus und als „Höhepunkt“ Die Lunikoffverschwörung um Michael Regener, den ehemaligen Sänger der als kriminellen Vereinigung eingestuften Band Landser.
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01. November 2012 – Mannheim // „80 Jahre Antifaschistische Aktion!“ // Vortrag von Bernd Langer

Heute sind die Doppelfahnen der Antifaschistischen Aktion das wohl am häufigsten genutzte Symbol der außerparlamentarischen linken Bewegung. Es grenzt sich vom staatstragenden Antifaschismus ab und steht in einer militanten Tradition. Dabei reicht die Geschichte der Antifaschistischen Aktion weit zurück.

Es war die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD), die am 10. Juli 1932 mit einem „Reichseinheitskongreß“ in Berlin die Antifaschistische Aktion initiierte. Damals gab es weder Autonome noch eine Antifa,
wie wir sie heute kennen. Wie also hängt das alles zusammen?

Bernd Langer, beteiligt an der norddeutschen Antifa-Koordination in den 1980er-Jahren, Initiator der kulturpolitischen Initiative Kunst und Kampf (KuK), Mitbegründer der Autonomen Antifa (M) und der AA/BO (Antifaschistische Aktion/Bundesweite Organisation), ist bis heute politischer Aktivist und Autor diverser Bücher, die sich mit den revolutionären Bewegungen in Deutschland auseinandersetzen.

Quelle: Antifaschistische Jugend Ludwigshafen / Mannheim

Solidarität mit griechischen Antifas

Im Folgenden dokumentieren wir einen Text von der Internetpräsenz der Antifaschistischen Linken Berlin:

Die Ereignisse überschlagen sich in diesen Tagen in Griechenland. Während die Übergriffe auf MigrantInnen, deren Wohnhäuser und Läden durch Faschisten weiter gehen, zeigte sich die letzten Wochen und Monate immer wieder antifaschistischer Widerstand in Form von Demonstrationen, Flugblattaktionen und direkten Antworten.

Wir dokumentieren an dieser Stelle einen Solidaritätsaufruf mit dem antifaschistischen Widerstand in Griechenland aufruft.
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Bildmaterial zum Naziaufmarsch in Göppingen am 06.10.2012

Bilder:

Video:

Quelle: Linkes Fotoalbum

Update: Unter diesem LINK wurden schon einige TeilnehmerInnen des Naziaufmarsch identifiziert. Falls ihr meint weitere Neonazis identifizieren zu können, dann könnt ihr uns einfach und sicher über unser verschlüsseltes Kontaktformular kontaktieren.

„Nazis keine Chance in Heidelberg “

Im Folgenden die Presseerklärung der Antifaschistischen Initiative Heidelberg bezüglich der „Demo“ am 03.Oktober:

Naziaufmarsch kläglich am antifaschistischen Widerstand gescheitert

Weit über 2000 Menschen haben den geplanten Naziaufmarsch in Heidelberg verhindert. Ungefähr 70 Nazis waren großteils per Bahn angereist, um ihre Versammlung unter dem peinlichen Motto „Ehre dem Kurfürsten Bismarck“ abzuhalten. Anmelder war der Kreisvorsitzende der NPD Neustadt/Weinstraße, Klaus Armstroff.

Trotz der kurzen Mobilisierungszeit hatte sich ein breites Bündnis zusammengefunden, das von den Kirchen über Gewerkschaften und Parteien bis hin zu autonomen Antifagruppen reichte. Schon bei der Ankunft der Nazis hatten mehrere hundert AntifaschistInnen die Bahnhofshalle blockiert. Nur durch einen massiven Polizeieinsatz gelang es, die Nazis einzeln durch das Bahnhofsrestaurant auf den eingezäunten Vorplatz zu schleusen. Angesichts der Übermacht der GegendemonstrantInnen verzichteten die NPD-AnhängerInnen auf Redebeiträge oder andere inhaltliche Verlautbarungen; nicht einmal Transparente oder Schilder wurden gezeigt.
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03. Oktober 2012 – Heidelberg // Nazis in Heidelberg? Läuft nicht!

Nazis in Heidelberg? Läuft nicht!

Aktionstag gegen die geplante Kundgebung der NPD
Die Nazi-Partei NPD plant am 3. Oktober „zu Ehren Bismarcks“ eine Kundgebung auf dem Heidelberger Bismarckplatz. Die Nazis rechnen mit bis zu 100 TeilnehmerInnen. Ihre Kundgebung ist zwischen 13.00 und 18.00 Uhr angemeldet.
Nach den kläglichen Versuchen von 1998, 2001 und 2003, bei denen es den Nazis jeweils nicht gelungen war, durch Heidelberger zu demonstieren, versucht es nun die Versager-Combo des NPD-Kreisverbandes.
Das Verwaltungsgericht Karlsruhe hat am 2. Oktober ein Verbort der Nazi-Demo durch die Stadt Heidelberg aufgehoben.
Verhindern wir gemeinsam die nationalistische Propaganda der Nazis!
Nazis entschlossen entgegentreten – auf allen Ebenen, mit allen Mitteln!

Kundgebungen:
11.00 Uhr Hauptbahnhof Heidelberg (voraussichtlich bis 17.00 Uhr)
12.00 Uhr Bismarckplatz
Ort: Heidelberg-Innenstadt

04. Oktober 2012 – Mannheim // Mobiveranstaltung für die Gegenproteste in Göppingen

Am Samstag, den 6. Oktober wollen in Göppingen, etwa 40 km östlich von Stuttgart, Faschisten der „Autonomen Nationalisten Göppingen“ einen Aufmarsch durchführen. Unterstützung erhalten sie hierbei von einem Großteil der Kameradschaften aus Baden-Württemberg und den angrenzenden Bundesländern.

Information zu den Gegenprotesten gibt es am Donnerstag den 04.10. ab 19 Uhr im Infoladen Mannheim (JUZ Mannheim)

Beleidigung und Übergriff mit neonazistischem Hintergrund in der Südpfalz

Im Folgenden ein Text der Antifaschistischen Aktion Bad Bergzabern, der den Vorfall vom 14. September behandelt:

Laut einer Pressemitteilung (Südpfalzkurier) wurde bekannt, dass ein etwa 25 Jahre alter Neonazi in Begleitung mit einer etwa gleichaltrigen Frau auf dem Parkplatz des Edeka-Marktes durch Zeigen des Hitlergrußes auffiel. Ein 43-jähriger Mann, welcher Ihn später noch einmal Abends beim Einkaufen, beim Penny-Markt traf, sah den Vorfall und wurde später zum Opfer. Der Neonazi erkannte ihn offenbar wieder und griff ihn verbal als auch körperlich an. Der Mann konnte die Angriffe, dem Bericht zufolge abwehren und der Angreifer ging nachdem mehrere Passanten hinzukamen weg. Das Opfer erstattete Strafanzeige und der Täter konnte schon durch die Polizei namentlich ermittelt werden.
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