Antifaschistische Aktion Landau http://antifalandau.blogsport.de Thu, 11 Apr 2013 13:15:14 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en ACHTUNG: Unser Blog ist umgezogen!!! http://antifalandau.blogsport.de/2013/04/11/achtung-unser-blog-ist-umgezogen/ http://antifalandau.blogsport.de/2013/04/11/achtung-unser-blog-ist-umgezogen/#comments Thu, 11 Apr 2013 13:11:25 +0000 Administrator Antifa Landau http://antifalandau.blogsport.de/2013/04/11/achtung-unser-blog-ist-umgezogen/ Unseren neuen Blog findet ihr unter
www.antifalandau.blogsport.eu
]]>
http://antifalandau.blogsport.de/2013/04/11/achtung-unser-blog-ist-umgezogen/feed/
Ein Bericht über die JN-Kundgebung am 23.03.2013 in Speyer http://antifalandau.blogsport.de/2013/03/28/ein-bericht-ueber-die-jn-kundgebung-am-23-03-2013-in-speyer/ http://antifalandau.blogsport.de/2013/03/28/ein-bericht-ueber-die-jn-kundgebung-am-23-03-2013-in-speyer/#comments Thu, 28 Mar 2013 14:23:51 +0000 Administrator Antifa Landau http://antifalandau.blogsport.de/2013/03/28/ein-bericht-ueber-die-jn-kundgebung-am-23-03-2013-in-speyer/

Am vergangenen Samstag, dem 23. März 2013, fand im vorderpfälzischen Speyer eine Kundgebung der rechtsradikalen NPD-Jugendorganisation – „Jungen Nationaldemokraten“ (JN) – statt. Die Zahl der größtenteils aus Baden-Württemberg angereisten Neonazis war mit lediglich 37 Personen gut überschaubar. Neben Mitgliedern der JN Baden-Württemberg aus dem Großraum Stuttgart waren auch Neonazis aus dem Umfeld der JN Rheinland & Pfalz, sowie der Autonomen Nationalisten Göppingen anwesend. Ein Teil dieser beteiligten sich am frühen Mittag zunächst an einer NPD-Kundgebung im badischen Sinsheim. Unter welchem Motto die Nazikundgebung stattfand und der Anlass dieser sind bis zum jetzigen Zeitpunkt unklar. Bemerkenswert war, dass außer wenigen bekannten Neonazis, keinerlei andere vorderpfälzische Neonazis aus den umliegenden Dörfern und Städten anwesend waren.


Im Vorfeld der neonazistischen Kundgebung, wurde leider erst wenige Tage zuvor bekannt dass die JN eine Veranstaltung in Speyer plant. Zunächst war die Rede von einem Infostand der JN auf dem Geschirrplätzel in der Fußgängerzone der Maximilianstraße. Erst am Vortag des geplanten Infostandes wurde öffentlich, dass die Neonazis sogar eine Kundgebung angemeldet hatten, welche jedoch nicht in der östlichen Innenstadt stattfinden sollte, sondern auf dem Bahnhofsvorplatz.
An dieser Stelle entschuldigen wir uns für die fehlerhaften Meldungen und ständigen Korrekturen der Informationen, welche im Laufe der Woche für zahlreiche Verwirrung sorgten. Das unkooperative Ordnungsamt wollte bei Gesprächen mit dem „Bündnis für Demokratie und Zivilcourage“ mit dem Enthalten wichtiger Informationen, wie etwa Uhrzeit und Kundgebungsort der Neonazis, gezielt dafür sorgen, dass sich der Protest gegen die Nazikundgebung spaltet.

Bereits am Vormittag, waren im Bereich des Hauptbahnhofes und der Innenstadt starke Polizeikräfte der Bereitschafts- und Bundespolizei präsent. Zwischen 12 und 13 Uhr begann die Polizei mit dem Aufbauen sogenannter Hamburger Gitter, welche die Neonazis in ihrem „Laufstall“ räumlich von der Gegenkundgebung trennen sollte. Insgesamt waren rund 400(!) PolizistInnen im Einsatz.
Vor der Wohnung des stadtbekannten Neonazis Sebastian Beckmann standen mehrere Streifenwagen der Polizei, da dieser Anmelder der Kundgebung war und laut Polizeiangaben morgens mehrmals beim Einsatzleiter der Polizei anrief und sich sorgen um seine 300 Meter lange Anreise zu Fuß machte.

Noch bevor die Neonazis ankamen, gelang es rund 50 Antifaschist_innen und Bürger_innen sich in der Bahnhofshalle, sowie auf dem Bahnhofsvorplatz direkt an der geplanten Stelle der Nazikundgebung zu platzieren. Die Polizei forderte daraufhin zunächst die Gegendemonstrant_innen in der Bahnhofshalle auf, diese zu räumen, welche der Aufforderung nachkamen und sich einfach den Gegendemonstrant_innen vor dem Hauptbahnhof anschlossen. Während die Polizei mit Absperrungen dafür sorgte dass weitere hinzukommende Gegendemonstrant_innen auf der gegenüberliegenden Straßenseite blieben, ließen es sich die 50 Personen nicht nehmen, weiter direkt vor dem Ein- und Ausgang des Hauptbahnhofes in unmittelbarer Nähe des geplanten Kundgebungsort der Neonazis zu verbleiben. Das ebenfalls anwesende „Anti-Konflikt-Team“ der Polizei forderte die Gruppe auf den Platz zu verlassen, „damit die Versammlung der Rechten, ordnungsgemäß stattfinden“ könne.
Nach rund 10 Minuten meldete sich das Anti-Konflikt-Team mit dem Ziel einer „Deeskalation“ mit den Worten „Noch reden wir mit euch!“ wieder. Nach einiger Zeit tauchte der Anmelder der Nazikundgebung – Sebastian Beckmann – auf und traf erste Absprachen mit dem Einsatzleiter der Polizei und dem Ordnungsamt.

Kurz darauf kam es zur ersten Lautsprecherdurchsage der Polizei, in der diese die Gegendemonstran_innen erneut aufforderte den Platz zu verlassen, da ansonsten polizeiliche Maßnahmen ergriffen werden müssen. Nach längeren Diskussionen zwischen Polizei, Ordnungsamt und der Gruppe begannen Bereitschaftspolizisten die ersten Personen, welche sich zu einer Art Sitzblockade niederließen, wegzutragen. Die restlichen noch stehenden Gegendemonstrant_innen wurden recht ruppig von weiteren hinzugekommenen PolizistInnen so lange abgedrängt und weggedrückt, bis die Gruppe außerhalb der Absperrung war.

Als dann die ersten Neonazis aus dem Bahnhofsgebäude kamen brach ohrenbetäubener Lärm los. Denn am Speyerer Hauptbahnhof standen den Neonazis etwa 300 Gegendemonstrant_innen gegenüber, welche die Kundgebung lautstark mit Parolen, Megaphondurchsagen und kreativer Lärmproduktion begleiteten, so dass Passant_innen von den Inhalten der Redebeiträge nichts mitbekamen. Die vom „Bündnis für Demokratie und Zivilcourage“ angemeldete Gegenkundgebung war sogar so laut, dass die Neonazis nach wenigen Minuten ihren eigenen Lautsprecher zu den eigenen „KameradInnen“ umdrehen mussten, um überhaupt selbst etwas von ihren Reden verstehen zu können. Redebeiträge gab es unter anderem von Mario Matthes (NPD Rheinland-Pfalz) und Sebastian Beckmann (Autonome Nationalisten Vorderpfalz).

Um 16:30 Uhr packten die Neonazis sichtlich genervt ihre Sachen zusammen und verließen Speyer auf direktem Weg mit der S-Bahn.

Abschließend führten einige Antifaschist_innen gemeinsam mit Bürger_innen noch eine kleine Spontandemonstration vom Hauptbahnhof über die Bahnhofstraße in die Innenstadt durch.

Wir danken den zahlreichen bürgerlichen Gegendemonstrant_innen, welche sich solidarisch mit allen Antifaschist_innen erklärten und sich trotz Versuchen seitens der Polizei nicht von uns spalten ließen!
Zudem danken wir den Genoss_innen, welche von weit her aus Kaiserslautern und sogar Frankfurt anreisten, um gemeinsam mit uns den Neonazis ihre Kundgebung zu versauen!

Es gibt kein ruhiges Hinterland!
Alerta Antifascista!

Quelle: Antifaschistische Aktion Speyer

Auch Nazis haben Namen! Unter dem folgenden LINK findet ihr Bilder und Namen der Neonazis, die am 23.03. in Speyer waren.

]]>
http://antifalandau.blogsport.de/2013/03/28/ein-bericht-ueber-die-jn-kundgebung-am-23-03-2013-in-speyer/feed/
http://antifalandau.blogsport.de/2013/03/27/122/ http://antifalandau.blogsport.de/2013/03/27/122/#comments Wed, 27 Mar 2013 17:01:19 +0000 Administrator Antifa Landau http://antifalandau.blogsport.de/2013/03/27/122/

]]>
http://antifalandau.blogsport.de/2013/03/27/122/feed/
Rechtes Land Beta startet http://antifalandau.blogsport.de/2013/03/20/rechtes-land-beta-startet/ http://antifalandau.blogsport.de/2013/03/20/rechtes-land-beta-startet/#comments Tue, 19 Mar 2013 23:16:49 +0000 Administrator Antifa Landau http://antifalandau.blogsport.de/2013/03/20/rechtes-land-beta-startet/

Worum geht es in diesem Projekt?

Deutschlandweit sind Neonazis am Werk. Das Wissen über sie ist regional verteilt; sich ein Gesamtbild zu verschaffen ist alles andere einfach.

Der Atlas Rechtes Land will die Orte der extremen Rechten, ihre Verbände, ihre Morde, ihre Überfälle, ihre Termine und aktuelle Vorhaben kartieren. Um sie für alle sichtbar zu machen. Online, auf eine praktische und handhabbare Weise über eine interaktive Karte im Browser.

Es werden aber auch Widerstand und Engagement verzeichnet. Und nicht zuletzt geht es darum, Orte des Erinnerns an die Nazivergangenheit zu zeigen und die über 100 Jahre alte Geschichte von Faschisten und Rechten im Land zu dokumentieren.

Zudem soll ein Recherchewiki aufgebaut werden, das zwar öffentlich zugänglich ist, aber nicht von jedem mitgeschrieben werden kann. Szene-KennerInnen und AutorInnen aus dem Umfeld des apabiz e.V. werden dazu eingeladen, es mit zu befüllen und zu pflegen.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Zum einen richtet sich das Projekt an jeden interessierten Menschen. Das an den Atlas angeschlossene Wiki soll zudem AktivistInnen, ForscherInnen, JournalistInnen, PolitikerInnen etc. helfen, nicht den Überblick zu verlieren.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?

Damit es eine unabhängige leicht zugänglicher Quellensammlung rund um extreme Rechte und Nazivergangenheit gibt. Für eine nicht- oder kaum-kommerzielle Nutzung werden die Inhalte und Daten unter einer relativ freien Lizenz stehen (CC BY-NC) und wo möglich als Open Data veröffentlicht.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Wir brauchen mindestens 5000 Euro, um einen Grundstock zu recherchieren, Datensätze aus verschiedenen Quellen zusammenzuführen und diese dann in den Atlas einzupflegen. Dafür sollen zwei Personen für einige Zeit beschäftigt werden, die auch das Wiki aufbauen werden.

Wenn wir eine Summe von mehr als 8000 EUR überschreiten, fließt das überschüssige Geld in den Topf für die Beobachtung des NSU-Prozesses, der im kommenden Jahr in München beginnt.

Wer steht hinter dem Projekt?

Träger des Projekts ist das Antifaschistische Pressearchiv und Bildungszentrum e.V. (apabiz). Unterstützt wird es in der technischen Umsetzung durch die Firma Lokaler und in der Öffentlichkeitsarbeit durch2470 media.

 

 

Quelle: http://blog.rechtesland.de/

]]>
http://antifalandau.blogsport.de/2013/03/20/rechtes-land-beta-startet/feed/
Rückblick auf den 15.03 in Landau http://antifalandau.blogsport.de/2013/03/19/rueckblick-auf-den-15-03-in-landau/ http://antifalandau.blogsport.de/2013/03/19/rueckblick-auf-den-15-03-in-landau/#comments Tue, 19 Mar 2013 12:55:25 +0000 Administrator Antifa Landau http://antifalandau.blogsport.de/2013/03/19/rueckblick-auf-den-15-03-in-landau/ Der 15.03.2013 in Landau – Geschichtsrevisionismus und antifaschistische Gegenaktionen

Wie in den vergangenen drei Jahren auch, fand am letzten Wochenende eine geschichtsrevisionistische Kundgebung der Vorder- und Südpfälzischen Neonaziszene in Landau statt. Anlaß für die Kundgebung war der Jahrestag der alliierten Luftangriffe im zweiten Weltkrieg auf Landau. Die Faschisten versuchen gezielt, die Ereignisse des 16.03.1945 für ihre Zwecke zu instrumentalisieren und deuten die Geschichte bewusst um. Im Gegensatz zum Vorjahr wählten die Nazis dieses Jahr allerdings den 15.03. als Kundgebungstermin aus, weshalb die antifaschistischen Gegenproteste kurzfristig unterminiert werden mussten. Offensichtlich hauchten die antifaschistischen Mobilisierungen im Vorfeld des 16.03. den Faschisten so viel Respekt ein, dass diese es vorzogen, bereits einen Tag früher in Landau aufzumarschieren. Dies ist für alle Antifaschist_innen als Erfolg zu werten.

Der 15.03.

Bereits gegen Nachmittag wurde deutlich, dass Landau an diesem Tag fest in der Hand der Polizei sein würde. Am Hauptbahnhof zogen sich bis in die frühen Abendstunden immer mehr Polizeikräfte zusammen, „alternativ“ aussehende Menschen wurden in der gesamten Innenstadt kontrolliert. Insgesamt mehrere hundert Polizisten wurden zum Schutz der Nazis nach Landau abgestellt.
Von den bürgerlichen Parteien und dem Beirat für Migration und Integration der Stadt Landau wurde für 19 Uhr zu einer Kundgebung auf dem Landauer Marktplatz eingeladen. An dieser Kundgebung, fernab von den Nazis, nahmen letztendlich geschätzte 100 Bürger_innen teil. Die Kundgebung diente auch als Anlaufpunkt für Antifaschist_innen.
Als kurz vor 20 Uhr bekannt wurde, dass die Nazis in der Stadt und auf dem Weg zu ihrem zugewiesenen Kundgebungsplatz vor der Post waren, bewegten sich die anwesenden Antifaschist_innen in Richtung Nazikundgebung.

Nazis

Angereist waren die Nazis mit einem Regelzug aus Neustadt Weinstraße. Die 28 Personen umfassende Gruppe wurde vom Westbahnhof aus unter massivem Polizeischutz in einem Wanderkessel durch die Innenstadt zu ihrem Kundgebungsplatz in der Ostbahnstraße geleitet. Im Verlauf des Fußwegs durch die Innenstadt kam es zu Flaschenwürfen auf Gegendemonstrant_innen.
Während der Kundgebung wurde u.A. von Klaus Armstroff (NPD-Kreisvorsitzender deutsche Weinstraße) eine Rede gehalten, darüberhinaus führte die JN „Rheinland und Pfalz“ ein sogenanntes „Sprechspiel“ auf.
Die Außenwirkung der Nazikundgebung dürfte am Freitag Abend gegen Null tendiert haben. Ihr Gejammer wurde von doppelten Reihen „Hamburger Gittern“ und zahlreichen Polizeikräften so abgeschirmt, dass es für Außenstehende und Gegendemonstrant_innen nahezu unmöglich war, einen Blick auf den traurigen Haufen zu erhaschen. Zu hören waren jedenfalls nur die Parolen und Trillerpfeifen der Gegendemonstrant_innen. Im Verlauf der Nazikundgebung wurden deren Teilnehmer mit Wasserbomben und allerlei faulem Obst eingedeckt.
Im Anschluss der Kundgebung wurden die Nazis, wiederum begleitet von demonstrierenden Antifaschist_innen, in einem Wanderkessel zum Landauer Hauptbahnhof gebracht, von wo aus sie mit dem Zug ihre Heimreise antraten.

Polizeigewalt

Ein übertriebenes Aufgebot an Polizeikräften hatte am Freitag die Aufgabe, das „Jammergedenken“ der Faschisten um jeden Preis durchzuknüppeln. Schon im Vorfeld der Nazikundgebung wurde klar, dass für die Polizei die Gegendemonstrant_innen das eigentliche Problem darstellen, und dass „die Polizei ein wachsames Auge auf Gegendemonstranten aus der linken Szene“ (Zitat „Die Rheinpfalz“ vom 14.03.2013) haben wird.
Waren bereits in den vergangenen Jahren die Hundertschaften der rheinland-pfälzischen Bereitschaftspolizei im Einsatz, so gesellten sich in diesem Jahr noch eine Festnahmeeinheit sowie zahlreiche Zivilbeamte hinzu. Insbesondere die Festnahmeeinheit prügelte immer wieder auf Antifaschist_innen ein. Selbst Polizisten, welche zur Verkehrsregelung eingeteilt waren, schlugen mit Teleskopschlagstöcken auf Gegendemonstrant_innen ein, auch ältere Gegendemonstrant_innen wurden massiv angegangen. Im Lauf des Abends kam es zu sechs Ingewahrsamnahmen (unter anderem wegen angeblicher Wasserbombenwürfe oder Vermummung), der letzte Ingewahrsamgenommene kam um Mitternacht frei. Alle Gefangenen wurden erkennungsdienstlich behandelt. Auf der Landauer Polizeiwache wurde mindestens einer der Ingewahrsamgenommenen Personen massive körperliche Gewalt angedroht: „Fresse halten, sonst Genickbruch!“

Abschließend lässt sich sagen, dass die Polizei mit äußerster Brutalität auf Gegendemonstrant_innen losging. Insbesondere am Schwanenweiherpark kam es zu einer regelrechten Hetzjagd von Polizei auf Antifaschist_innen. Hierbei rasten Polizeieinheiten mit geöffneten Seitentüren über die Grünfläche, mehrere Antifaschist_innen wurden fast von einem Polizeiauto erfasst. Es gleicht einem Wunder, dass es hierbei nicht zu ernsthaften Verletzungen kam.

Fazit

Die antifaschistische Mobilisierung kann unserer Ansicht nach als Erfolg gewertet werden: die Zahl der protestierenden Antifaschist_innen hat sich im Gegensatz zu den vorigen Jahren nahezu verdoppelt, die Nazikundgebung wurde von massivem und lautem Protest begleitet.
Im Gegensatz dazu hat die Zahl der bürgerlichen Gegendemonstranten, die sich den Nazis direkt in den Weg stellen wollten, abgenommen. Für uns stellt das Gedenken an die Opfer des Kriegs keine Alternative zu direkter antifaschistischer Intervention am Kundgebungsort der Nazis dar.
Allerdings richtet sich unsere politische Praxis nicht nur gegen die organisierten Nazis, sondern gegen jedes antiemanzipatorische Gedankengut, wie es in der Mitte der Gesellschaft und ebenso bei Landaus Oberbürgermeister Schlimmer zu finden ist. Wenn der Oberbürgermeister in seiner Rede auf dem Marktplatz erwähnt, dass von den bürgerlichen Gegendemonstranten „Flagge für Menschlichkeit, Offenheit und Toleranz“ gezeigt werden soll, muss er uns erklären, wie diese postulierten Werte in seinem politischen Handeln Einzug halten. Erinnert sei hierbei an die im letzten Jahr von der Stadt veranlasste Abschiebung einer Familie, welche von Landaus Stadtoberen gerechtfertigt wurde. Des Weiteren behalten die diffamierenden Vergleichen Schlimmers zwischen Aktivist_innen, welche für die Umbenennung der Hindenburgstraße eintraten, mit den Taliban, einen faden Beigeschmack.

Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen Antifaschist_innen bedanken, die am Freitag und schon bereits im Vorfeld ein klares Zeichen gegen Faschismus und die Umdeutung der Geschichte gesetzt haben. Den von Polizeigewalt betroffenen Personen möchten wir gute Genesung wünschen. Allen von Repression Betroffenen gilt unsere Solidarität. Wir möchten die betroffenen Personen bitten, verschlüsselt per Mail mit uns Kontakt aufzunehmen, um das weitere Vorgehen abzustimmen und, falls nötig, Kontakt zu Anwält_innen herzustellen.

Wo immer Nazis aufmarschieren, die Geschichte umdeuten und für ihre Zwecke missbrauchen, wird ihnen Widerstand entgegen gesetzt werden. In Landau, in der Pfalz, überall.

- Antifaschistische Aktion Landau, im März 2013 -

]]>
http://antifalandau.blogsport.de/2013/03/19/rueckblick-auf-den-15-03-in-landau/feed/
[UPDATE] Informationen zur Nazikundgebung am 15.03 http://antifalandau.blogsport.de/2013/03/14/informationen-zur-nazikundgebung-am-15-03/ http://antifalandau.blogsport.de/2013/03/14/informationen-zur-nazikundgebung-am-15-03/#comments Wed, 13 Mar 2013 23:23:38 +0000 Administrator Antifa Landau http://antifalandau.blogsport.de/2013/03/14/informationen-zur-nazikundgebung-am-15-03/ Die Nazikundgebung findet nun doch nicht am Stiftsplatz statt. Wie im letzten Jahr soll sie nun in der Ostbahnstraße zwischen Sparkasse und Post stattfinden. Weitere Ankündigungen werden wir im Laufe des Tages unter diesem Artikel machen. Hier noch eine neue Karte:

Wie es sich schon in den letzten Tagen abzeichnete, werden die Neonazis nun am Freitag, den 15.03 versuchen, ihre „Trauerkundgebung“ in Landau abzuhalten. Scheinbar wollten sie durch die Terminänderung die geplanten Gegenproteste in der Innenstadt umgehen. Doch diese Rechnung wird wohl nicht aufgehen, da egal an welchem Tag sie kommen, wir auch da sein werden!

Die Neonazis wollen gegen 20 Uhr in Landau anreisen. Laut eines Linksunten-Artikels planen sie eine Anreise per Zug aus Richtung Neustadt. Als Kundgebungsort soll aller Voraussicht nach der Stiftsplatz dienen.

Ab 19 Uhr ist eine bürgerliche Gegenkundgebung auf dem etwa 200 Meter entfernten Rathausplatz angemeldet, welche man auch als Anlaufpunkt nutzen kann. Ab dem Zeitpunkt einer möglichen Ankunft der Neonazis sollte jedoch der Fokus auf dem Stiftsplatz liegen, um den Nazis an Ort und Stelle die Tour zu vermasseln.

Achtet weiterhin auf Ankündigungen über den Blog. Es wird am Freitag einen Ermittlungsausschuss geben, an welchen ihr euch ab dem Nachmittag wenden könnt, wenn ihr von polizeilicher Repression betroffen seid.

Die Telefonnummer des EA lautet: 0162 8644554

Kommt nicht allein, informiert Freunde und Bekannte und zeigt, dass Landau keinen Raum für Faschismus bietet – am 15.03 das Gejammer zur Tragödie machen!

Karte mit HBF

Karte

Bild

]]>
http://antifalandau.blogsport.de/2013/03/14/informationen-zur-nazikundgebung-am-15-03/feed/
Auch am 15.03 kein Bock auf Gejammer http://antifalandau.blogsport.de/2013/03/12/auch-am-15-03-kein-bock-auf-gejammer/ http://antifalandau.blogsport.de/2013/03/12/auch-am-15-03-kein-bock-auf-gejammer/#comments Tue, 12 Mar 2013 22:33:10 +0000 Administrator Antifa Landau http://antifalandau.blogsport.de/2013/03/12/auch-am-15-03-kein-bock-auf-gejammer/ Leider sind bis zum heutigen Tag keine konkreten Informationen bezüglich der geschichtsrevisionistischen Kundgebung am 16.03.2013 in Landau bekannt geworden. Allerdings zeichnet sich mittlerweile ab, dass die Neonazis nicht wie zuerst angenommen am Samstag (16.03), sondern schon am Freitag (15.03) versuchen werden ihre Kundgebung abzuhalten. Ein am 12.03 auf Linksunten duplizierter Artikel, scheint diese Vermutung zu untermauern.

Sobald uns neue Informationen bezüglich der Kundgebung erreichen, werden wir diese schnellstmöglich veröffentlichen. Da uns auch der genaue Kundgebungsort noch nicht bekannt ist, gilt es auch dies noch abzuwarten.

Feststeht, dass wir die Neonazis am 15.03 in den Abendstunden zwischen 19 und 20 Uhr in Landau erwarten werden, um ihnen gemeinsam die Tour zu vermasseln!

]]>
http://antifalandau.blogsport.de/2013/03/12/auch-am-15-03-kein-bock-auf-gejammer/feed/
Am 16.03.2013 nach Landau! http://antifalandau.blogsport.de/2013/03/12/am-16-03-2013-nach-landau/ http://antifalandau.blogsport.de/2013/03/12/am-16-03-2013-nach-landau/#comments Tue, 12 Mar 2013 22:32:01 +0000 Administrator Antifa Landau http://antifalandau.blogsport.de/2013/03/12/am-16-03-2013-nach-landau/

Nazigedenken verhindern!
Gegen Geschichtsrevisionismus!
Zum vierten Mal in Folge starten Nazis ihre jährliche Tour durch die Vorderpfalz. Wichtigster Punkt wird voraussichtlich Landau am 16.03 sein.
Die Faschisten wollen hierbei den vermeintlichen Opfern der Bombardierungen Landaus 1945 durch die Alliierten gedenken. In den letzten Jahren trafen sie sich dafür gegen Abend in der Landauer Innenstadt, um ihre Kundgebung abzuhalten. Bis 2012 waren vor allem lokale Nazistrukturen vertreten, danach wurde diese auch von Nazis des Umfeldes des Aktionsbüros Rhein-Neckar unterstützt. Die wachsende Bedeutung des 16.03. schlägt sich in steigenden TeilnehmerInnenzahlen nieder. Da der 16.03. 2013 auf einen Samstag fällt und Nazis seit schon seit längerem mobilisieren, ist davon auszugehen, dass sich dieses Jahr mehr Nazis als in den Vorjahren auf den Weg nach Landau machen werden.

Geschichtsrevisionisten deuten die Geschichte um
Jedes Jahr versuchen Faschisten, Tatsachen umzudeuten oder zu revidieren in dem sie zum Beispiel Todeszahlen verfälschen. Der Geschichtsrevisionismus, der von der extremen Rechten propagiert wird, versucht die Einzigartigkeit der NS-Verbrechen in Frage zu stellen und gleichzeitig für die Zukunft positive ideologische Ansatzpunkte zu bieten. Konkret bedeutet dies die Leugnung der nationalsozialistischen Kriegsschuld. Sie versuchen damit ihr Menschen verachtendes Weltbild zu legitimieren und wollen Naziverbrechen während des deutschen Faschismus verharmlosen.
Die Gedenkpolitik der Nazis ist nicht nur geprägt durch bewusstes ignorieren des Nationalsozialismus und seiner Kriegsschuld, sondern kehrt das TäterInnen-Betroffenenverhältnis um. Das Bedauern gilt nicht primär den Opfern des Holocaust, den Opfern der vernichtenden Politik eines deutschen Lebensraums in Osteuropa, den Sinti & Roma, den Widerstandskämpfer_innen oder anderen Betroffenen, sondern der deutschen Nation und den Deutschen. In Zeiten aufkommenden, unverkrampften Patriotismus‘ und Nationalstolzes stören diese Erinnerungen nur und werden ausgeblendet. So wird auch häufig “allen Opfern von Faschismus und Krieg” gedacht – also gleichermaßen den im KZ Ermordeten und den mordenden Wehrmachtssoldaten. Diese fehlende Unterscheidung von TäterInnen und Opfern wird beim Gedenken an die “Bombennächte” – wie in Dresden oder Pforzheim – auf die Spitze getrieben. In diesen Städten führen Nazis bereits seit mehreren Jahren ihre widerlichen Gedenkveranstaltungen durch. In Landau soll Faschisten möglichst schnell jede Chance genommen werden, längerfristig Veranstaltungen durchzuführen.

Kommt deshalb am 16.03 nach Landau um das Nazigedenken zu verhindern!
Aus der Rhein-Neckar-Region wird es einen organisierte Zuganreise geben. Die Abfahrtszeit wird noch bekannt gegeben. Achtet auf weitere Ankündigungen.

Kein Fußbreit den Faschisten!!
Die antifaschistische Aktion aufbauen!!

Quelle: Antifaschistische Jugend Ludwigshafen/Mannheim

]]>
http://antifalandau.blogsport.de/2013/03/12/am-16-03-2013-nach-landau/feed/
Kein Bock auf Gejammer – Den Nazis am 16.03 die Tour vermasseln! http://antifalandau.blogsport.de/2013/02/21/kein-bock-auf-gejammer-den-nazis-am-16-03-die-tour-vermasseln-2/ http://antifalandau.blogsport.de/2013/02/21/kein-bock-auf-gejammer-den-nazis-am-16-03-die-tour-vermasseln-2/#comments Thu, 21 Feb 2013 15:39:38 +0000 Administrator Antifa Landau http://antifalandau.blogsport.de/2013/02/21/kein-bock-auf-gejammer-den-nazis-am-16-03-die-tour-vermasseln-2/ Die alljährliche „Jammertournee“ anlässlich der Bombardierung der Pfalz, durch alliierte Truppen im Zweiten Weltkrieg wurde in den letzten Jahren als ein fester „Event“ in der vorder- und südpfälzischen Neonaziszene etabliert. Dies zeigt sich nicht nur in der Kontinuität der Durchführung, sondern auch an der jährlich steigenden Zahl der TeilnehmerInnen. Auch dieses Jahr ist fest damit zu rechnen, dass die FaschistInnen um das Ehepaar Armstroff (NPD) erneut versuchen werden geschichtsrevisionistische Kundgebungen in der Südpfalz abzuhalten. Zwar wurde im letzten Jahr aus der üblichen dreitägigen Tour durch Landau, Neustadt und Bad Dürkheim nur ein einzelner Termin in Landau, jedoch kann in Anbetracht der diesjährigen Bundestagswahl zu erwarten sein, dass die Neonazis jede Möglichkeit nutzen werden, um in der Öffentlichkeit zu stehen. Somit gilt es auch in diesem Jahr den Nazis die Tour zu vermasseln!

Ein Rückblick auf die vergangenen Jahre in Landau

Im Jahr 2010 kam es zum ersten sogenannten „Trauergedenken“ von circa 15 FaschistInnen aus dem Umfeld der NPD und dem Neonazizusammenschluss „Aktionsbüro Rhein-Neckar“. Hierbei wurde ihr Treiben von mehr als 200 AntifaschistInnen gestört. Währenddessen gedachte das „anständige Landau“ („Die Rheinpfalz“ vom 17.03.2010) mit ca. 300 Personen fernab der Neonazis ebenfalls der „Opfer“ der Bombardierung Landaus im Jahr 1945. Schon im Vorhinein versuchte die Stadt jeglichen Gegenprotest durch Geheimhaltung und der Mobilisierung zu einem „alternativen Gedenken“ durch den Oberbürgermeister Hans-Dieter Schlimmer (SPD) zu verhindern.
Allerdings gelang es einigen NeonazigegnerInnen Akzente zu setzen und die Kundgebung wurde lautstark gestört. Ebenso wurde der Abmarsch der FaschistInnen von mehreren direkten Aktionen begleitet.

2011 wuchs die Anzahl der FaschistInnen, welche sich in Landau zeigten, von 15 auf 21 Personen. Wie im Vorjahr auch, betraten die Nazis den Stiftsplatz gegen 20 Uhr. Trotz der erprobten Verschleierungstaktik des örtlichen Ordnungsamtes und der kurzen Mobilisierungszeit, gelang es antifaschistischen Gruppen und Einzelpersonen, Protest wahrnehmbar zu machen. 300 AntifaschistInnen begleiteten die geschichstsrevisionistische Veranstaltung so laut, dass die Nazis bereits nach 20 Minuten ihr Treiben einstellen mussten. Von den Redebeiträgen, die von Klaus Armstroff und Matthias Herrmann gehalten wurden, war trotz Lautsprechereinsatz kein Wort zu verstehen.
Während die Polizei gegen GegendemonstranInnen vorging, hielt die Stadt Landau eine eigene Veranstaltung vor dem Rathaus ab, nicht einmal in Sichtweite der Nazis.

Im Jahr 2012 wuchs die TeilnehmerInnenzahl auf 41 FaschistInnen, die für die Polizei überraschend in zwei Gruppen anreisten und durch die Innenstadt zu ihrem Kundgebungsort zogen. Da am Stiftsplatz eine Gegenkundgebung angemeldet war, hielten die Neonazis ihre Kundgebung zwischen Sparkasse und Post, in der vom Bahnhof wegführenden Ostbahnstraße ab. Zwar versammelte sich das bürgerliche Spektrum in diesem Jahr wieder auf dem Rathausplatz, jedoch verzichtete man auf das „alternative Gedenken“ und rief zu einer direkten Gegenkundgebung auf. Außerdem wurde, wie schon erwähnt, eine Gegenaktion auf dem Stiftsplatz, sowie eine Gegenkundgebung auf dem Obertorplatz durchgeführt. Erfreulicherweise entschieden sich in diesem Jahr die Mehrzahl der TeilnehmerInnen der bürgerlichen Kundgebungen dazu, auch zum Kundgebungsort der Nazis zu kommen und ihrem Unmut an Ort und Stelle kund zu tun.
Die Polizei sperrte weiträumig ab und ging massiv gegen AntifaschistInnen vor, es kam zu Naziübergriffen auf GegendemonstrantInnen. Dennoch gelang es, die Nazi-Kundgebung so zu stören, sodass deren Außenwirkung gegen null ging.

Jedes Jahr die selbe Scheiße

2013 jährt sich die Bombardierung Landaus durch die Alliierten am Nachmittag des 16.03.1945 zum 68. Mal. Wie immer mobilisieren die Neonazis nicht öffentlich, aber auch dieses Jahr ist fest davon auszugehen, dass sie versuchen werden, ihr „Trauergedenken“ abzuhalten. Es ist wieder mit einem ähnlichen Personenkreis, wie die Jahre zuvor zu rechnen, nämlich mit Mitgliedern der NPD und deren Jugendorganisation JN, Mitgliedern verschiedener Kameradschaften und dem ABRN. Laut Rheinpfalz standen Mitglieder des Aktionsbüros, in engem Kontakt mit Ralf Wohlleben, einem Komplizen der faschistischen Terrorzelle NSU. Er soll die Internetpräsenz des „Aktionsbüro Rhein-Neckar“ programmiert haben („Die Rheinpfalz“ vom 02.12.2011).
Inhalt der Kundgebung ist der Versuch, sich selbst als das eigentliche Opfer des Zweiten Weltkrieges darzustellen. Dabei wird die Tatsache, dass der systematische Bomberkrieg gegen ZivilistInnen in aller Welt (Guernica, Warschau, Rotterdam, London, Leningrad…) erstmals und massenhaft von den deutschen FaschistInnen angewandt wurde, völlig außer Acht gelassen. Die Geschichte wird bewusst verfälscht und umgedeutet: Der alliierte Luftkrieg, welcher als Reaktion auf die feigen und barbarischen Angriffe der Luftwaffe zu verstehen ist, wird in geschichtsrevisionistischer Manier als „Bombenholocaust“ verklärt.
Diese Form der Geschichtsverfälschung ist nicht nur ein bewusstes Ignorieren des verbrecherischen Charakters des deutschen Faschismus und seiner Kriegsschuld, sondern eine Umkehrung des Täter-Opferverhältnisses. Aussagen wie „Bombenholocaust“ setzen den millionenfachen Mord an europäischen Jüdinnen und Juden mit der unvermeidlichen Abwehr des deutschen Angriffskrieges gleich.

Dem bürgerlichen Gedenken, welches sich um eine Abgrenzung zum Gedenken der Nazis bemüht, ist oft die Verharmlosung Nazideutschlands immanent: Durch eine emotionalisierte Fokussierung auf die Einzelschicksale wird schnell die Beurteilung der Geschichte beeinflusst: Zu oft gilt dann die Trauer nicht in erster Linie den Opfern des Holocaust, den Opfern des Vernichtungskrieges gegen die Bevölkerung im Osten (Polen, Jugoslawien, Sowjetunion) oder der Verfolgung und Deportation von WiderstandskämpferInnen, Sinti & Roma, Homosexueller, Behinderter und vielen anderen Opfern Nazideutschlands, sondern eben der deutschen Nation und „den Deutschen“.

Wir lehnen diese Formen des Gedenkens ab, wir gedenken den wahren Opfern von Faschismus und Krieg!

Wir haben keinen Bock auf das Gejammer der Nazis, lasst uns ihnen gemeinsam am 16.03. in Landau die Tour vermasseln! Kommt nicht allein, informiert Freunde und Bekannte und zeigt, dass Landau keinen Raum für Faschismus bietet.

(Die jetzige Informationslage bezüglich des Kundgebungsortes und dem der Gegenkundgebung ist leider dünn. Bitte informiert euch regelmäßig auf bekannten Seiten im Internet oder in der regionalen Presse.)

ANTIFASCHISTISCHE AKTION LANDAU

]]>
http://antifalandau.blogsport.de/2013/02/21/kein-bock-auf-gejammer-den-nazis-am-16-03-die-tour-vermasseln-2/feed/
16. Februar 2013 // Nazi-Aufmarsch auf dem Alten Messplatz in Mannheim-Neckarstadt verhindern! [Update] http://antifalandau.blogsport.de/2013/02/10/114/ http://antifalandau.blogsport.de/2013/02/10/114/#comments Sun, 10 Feb 2013 21:52:12 +0000 Administrator Antifa Landau http://antifalandau.blogsport.de/2013/02/10/114/

Intro: Die NPD plant für Samstag, den 16. Februar 2013 eine Veranstaltung auf dem Alten Messplatz im Mannheimer Stadtteil Neckarstadt. Die NPD hetzt seit Monaten gegen die bulgarischen und rumänischen Bewohner_innen des Stadtteils und wollen den ohnehin aufgeheizten Diskurs um Migration nach Mannheim für ihren völkischen Rassismus nutzen. Wir werden eine solche Provokation durch Nazis nicht hinnehmen und rufen gemeinsam mit dem Bündnis Mannheim gegen Rechts dazu auf, die NPD-Veranstaltung zu verhindern!

Wann? Samstag, 16. Februar 2013. Die NPD plant ihre Kundgebung von 11 bis 15 Uhr. DIe Gegenaktionen beginnen um 9 Uhr.

Wo? Alter Messplatz, Mannheim-Neckarstadt. Wir treffen uns davor zu Auftaktkundgebungen um 9 Uhr auf dem Neumarkt (Neckarstadt) und vor dem Gewerkschaftshaus (Innenstadt).

Was planen die Nazis? Die NPD kündigt eine rassistische Kundgebung mit dem Motto “Sicherheit durch Recht und Ordnung” an. Sie wollen gegen Migrant_innen im Jungbusch und in der Neckarstadt demonstrieren. Folgende Nazis sind im Internet als RednerInnen angekündigt: Jan Jaeschke (NPD Rhein-Neckar), Julian Monaco (JN), Ricarda Riefling (NPD), Markus Walter (NPD). Es soll auch Nazi-Musik gespielt werden, ein Rechtsrock-Konzert oder ähnliches wird aber nicht stattfinden.

Was planen wir? Wir beginnen den Tag um 9 Uhr mit zwei Demonstrationen. Alle Neckarstädter_innen rufen wir dazu auf, um 9 Uhr zum Neumarkt zu kommen. Alle die aus anderen Stadtteilen oder Städten kommen, treffen sich am Gewerkschaftshaus. Beide Demonstrationen werden zum Alten Messplatz ziehen und sich dort vereinen. Wir rufen zur Platzbesetzung auf und wollen damit die NPD Kundgebung verhindern! Alle Anwohner_innen, Cafés, Kneipen, Restaurants und Kulturschaffende am Alten Messplatz rufen wir dazu auf, Lärm zu machen und den Platz zu beschallen.

Radio-Sondersendung: Der Bermudafunk, das Freie Radio Rhein-Neckar plant eine Sondersendung am 16.2. Es gibt regelmäßig aktuelle Informationen, Hintergrundberichte und antifaschistische Lieder. Ihr empfangt den Bermudafunk auf 89,6 MHZ und im Lifestream. Alle Anlieger am Alten Messplatz können Boxen auf die Balkone und in die Fenster stellen und so die Kundgebung mit Informationen und Musik versorgen.

Infostruktur: Informationen gibt es am 16.2. über Twitter (https://twitter.com/akantifa), Infotelefon (Nummer folgt) und Radio 89,6 MHZ.

EA: Der Ermittlungsausschuss (EA) hilft, wenn ihr Probleme mit der Polizei bekommt, z.B. bei Festnahmen und kann, wenn nötig, Anwält_innen vermitteln. Die Telefonnummer des EA folgt. Siehe auch: Was tun wenn’s brennt? – Tipps der Roten Hilfe.

Werbung:

Antifa-Flugblätter und -Plakate gibt es zum Abholen und Weiterverteilen im JUZ Friedrich Dürr, die Flugblätter und Plakate von Mannheim gegen Rechts gibt es im Fraktionsbüro der SPD im Rathaus.

Sonstiges:

Quelle: AK Antifa Mannheim

]]>
http://antifalandau.blogsport.de/2013/02/10/114/feed/